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10-tägige Bildungs- und Begegnungsreise

Wohl keine Reise ist so voller Kontraste wie die ins Heilige Land. Von Galiläa über Jerusalem bis zum Toten Meer begegnen uns Geschichte und Gegenwart vieler Weltreligionen.

Westlicher Lebensstil und traditionelle Lebensweisen stoßen aufeinander. Viele Ortsnamen aus der Bibel sind uns seit der Kindheit vertraut: Kapernaum, See Genezareth, Jerusalem, Bethlehem. Im Kontext dieser Reise werden solche Namen lebendig und gewinnen eine neue Bedeutung. Unter Begleitung von Dekan Pfarrer Wolfgang Weik spüren wir während dieser Reise den jüdischen Wurzeln des Christentums und des Glaubens nach. Dabei berühren wir die spannende, spannungsvolle Geschichte und gegenwärtige Situation des kleinen Landes im Brennpunkt der Weltgeschichte. Selbstverständlich steht eine solche Begegnung immer auch im Kontext der eigenen Geschichte. Im Gespräch mit palästinensischen, orientalischen, jüdischen und christlichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern werden wir versuchen, ein wenig von den Hintergründen zu verstehen, warum es so schwer ist, in Frieden und Anerkennung der Rechte des jeweils anderen miteinander zu leben. Wir erleben ein Land, in dem die Vergangenheit lebendig ist und bis heute die Herzen bewegt und das Leben prägt. Je tiefer wir in die Vergangenheit eintauchen, desto mehr verstehen wir die Gegenwart und den eigenen Glauben.

 

Wurzeln des Christentums

Reiseverlauf

1. Tag Samstag, 18.10.2014 ca. 120 km

Flug Frankfurt – Tel Aviv – See Genezareth

Wir kommen am Nachmittag mit Lufthansa in Tel Aviv an und werden von unserer deutschsprachigen Reiseleitung in Empfang genommen. Über die grünen fruchtbaren Hügel Galiläas führt uns die Fahrt an den See Genezareth. Die Gegend um den See spielt eine bedeutende Rolle im Neuen Testament. Viele Wunder Jesu werden hier angesiedelt. Hier hat er gepredigt und gelehrt. Diese Gegend ist auch ein Zentrum der Kibbuzbewegung. Die ältesten Kibbuzim sind dort zu finden. An diesem oder einem der Folgetage werden wir einen Kibbuz kennenlernen und mit einzelnen Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch kommen. Wir beziehen das Hotel direkt am See und sammeln erste Eindrücke im Heiligen Land und dieser besonderen Umgebung. Hotelbezug für die nächsten 4 Nächte.

Abendessen und Übernachtung Kinar Resort Hotel, See Genezareth.

 

2. Tag Sonntag, 19.10.2014 ca. 30 km

Berg der Seligpreisungen – Tabgha – Kapernaum

Heute erleben wir die biblische Landschaft um den See Genezareth und folgen den Spuren Jesu. Die Seligpreisungen sind die Zusammenfassung der Botschaft Jesu. Vom Berg der Seligpreisungen schauen wir auf den See Genezareth bis hinauf zu den Golanhöhen. In der Begegnungsstätte Tabgha besuchen wir die Brotvermehrungskirche, die als der Ort gilt, an dem die Speisung der 5000 stattfand und werden hier an einem Gebet der Benediktinermönche teilnehmen.

Wir besuchen Kapernaum. Hier hatte Jesus seinen zeitweiligen Wohnsitz, wahrscheinlich im Haus des Simon Petrus. Von hier begann seine Wirksamkeit. Wir besuchen die Ausgrabungsstätte der alten Synagoge. Auf einem nach antikem Vorbild gebauten Holzboot fahren wir über den See und lassen die Eindrücke dieses Tages auf uns wirken. In einer meditativen Andacht auf dem Boot werden wir an das Wirken Jesu erinnert.

Abendessen und Übernachtung Kinar Resort Hotel, See Genezareth

 

3. Tag Montag, 20.10.2014 ca. 150 km

Caesarea Philippi – Golanhöhen – Jordanquelle – Nationalpark Tel Dan

Banias, das antike Caesarea Philippi, liegt im Quellgebiet des Jordan am Fuß des schneebedeckten Hermongebirges. Wir entdecken die Überreste des Tempels von Herodes und unternehmen eine kleine Wanderung (ca. 1 Std.) zum tosenden Wasserfall. Weiter führt uns die Etappe in die Höhen des Golan zum Dan-Nationalpark. Der Dan ist einer der Quellflüsse des Jordan. Wir wandern (ca. 1 Std.) an kleinen Bachläufen vorbei, sehen Ruinen aus der Richterzeit und besichtigen den Hohen Platz aus der Zeit des Königs Jerobeam.

Auf dem Berg Bental erahnen wir die Ambivalenzen: Kunstgegenstände aus Kriegsschrott - Ausblick auf Syrien und die Grenze - Verteidigungsanlagen - Stacheldraht und atemberaubende Landschaften.

Abendessen und Übernachtung Kinar Resort Hotel, See Genezareth.

 

Jerusalem – die „Heilige Stadt“

 

4. Tag Dienstag, 21.10.2014 ca. 150 km

Karmelgebirge – Haifa – Akko – Nazareth

Unsere Fahrt geht zunächst in das Karmelgebirge. Wir besuchen das Karmelitenkloster. Die ersten Mönche verehrten den Propheten Elija als einen der ersten Eremiten, der im Auftrag Gottes Feuer vom Himmel fallen oder es regnen lassen konnte. Wir fahren weiter nach Haifa und besichtigen den Baha'i Tempel. Die neun Ecken des Tempels versinnbildlichen die neun großen Religionen. Eindrucksvoll sind die prachtvollen Gartenanlagen, die sich im Geiste der Baha’i-Religion harmonisch in die Landschaft einfügen bzw. an die steilen Hänge des Karmel schmiegen. Akko – Ptolemais genannt, als Paulus die Stadt besuchte – ist ein besonderer Ort der mittelalterlichen Welt. Wir sehen die Altstadt mit den Überresten der alten Kreuzfahrerstadt, der Säulenkarawanserei und dem arabischen Markt. In unserer Freizeit haben wir die Möglichkeit, z.B. die Stadtmauer, den Templertunnel, die Ahmed-Jezzar-Moschee oder das Franziskanerkloster zu besuchen.

Zum Abschluss des Tages halten wir in Nazareth in der Verkündigungsbasilika inne. Sie steht über jener Höhle, in der der Erzengel Gabriel katholischer Überlieferung zufolge der Jungfrau Maria erschien. Nach dem Abendessen besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen „Abschied“ vom See Genezareth.

Abendessen und Übernachtung Kinar Resort Hotel, See Genezareth

 

5. Tag Mittwoch, 22.10.2014 ca. 220 km

Taufstelle Qasr El Yahud – Jericho – Jerusalem – Bethlehem

Sattes Grün mit gelben und braunen Tupfen - durch starke Farben geht es südwärts. Im Jordantal durchqueren wir subtropische Obstplantagen. Wir fahren zur Festung Belvoir. Aufgrund ihrer besonderen Lage (ca. 550 m über dem Jordan) nannten französische Kreuzfahrer sie „Schöne Aussicht (= Belvoir)“. Sie zeugt von einer wechselhaften Geschichte, die immer wieder in militärische Auseinandersetzungen gipfelte.

Weiter geht es zur Taufstelle Jesu, nach Qasr El Yadhu, die seit Sommer 2011 nach 42 Jahren erst für die Öffentlichkeit freigegeben wurde. Weiter führt unsere Reise zur Oase von Jericho. Nach einem Gang über den Schutthügel der ältesten Stadt der Welt geht es nach Jerusalem. Eine orientierende Stadtrundfahrt durch die „Heilige Stadt“ vermittelt erste Eindrücke dieser Schatzkammer. Vom Skopus - Berg (Berg der Zuschauer), der einzige Ort, von dem aus man sowohl das Tote Meer als auch den Felsendom sehen kann, haben wir einen einmaligen Panoramablick über Jerusalem und die Umgebung.

 

Biblische Landschaften und Wunder Jesu

Nun geht es weiter nach Bethlehem in Palästinensisches Autonomiegebiet. Dort beziehen wir unser Hotel für die nächsten 3 Nächte. Der Besuch der Talitha-Kumi-Schule ist an diesem Abend oder für einen der Folgetage vorgesehen: „Talitha kumi - Mädchen steh auf!“ – Dieser Spruch ist Name und Programm der Schule. Sie wurde vor 150 Jahren als Kinderheim für arabische Mädchen gegründet und ist heute ein großes Bildungszentrum. Vom Kindergarten bis zum Abitur bietet die Schule jungen Menschen eine Perspektive für die Zukunft. „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ bedeutet in Talitha Kumi Friedens- und Umwelterziehung, die Vermittlung von Toleranz und Respekt unter den Angehörigen der verschiedenen Konfessionen und Religionen und die Förderung von Mädchen und Jungen zu selbstbewussten und selbstbestimmten Persönlichkeiten.

Abendessen und Übernachtung St. Vincent Guest House, Bethlehem.

 

6. Tag Donnerstag, 23.10.2014 ca. 15 km

Bethlehem mit Begegnungen „Lifegate“ und palästinensischer Gemeinde

Wir beginnen den Tag mit einem Besuch der Reha-Einrichtung „Lifegate“ in Beit Jala bei Bethlehem. Hier erfahren wir praktisch christliches Engagement und nachhaltige medizinische Begleitung in den palästinensischen Gebieten. Anschließend besuchen wir die älteste Kirche Palästinas – die jetzt neu renovierte Geburtskirche mit Grotte sowie die Katharinenkirche mit Hieronymusgrotte. Nach dem Besuch der Hirtenfelder fahren wir zum Herodion, der Palastfestung und dem Grab von König Herodes. Das Tagesprogramm wird von einer Begegnung mit einer palästinensisch-christlichen Gemeinde abgerundet. Hier können die bisher gewonnen Eindrücke gemeinsam sortiert und das Thema „Chancen für Frieden in der Region“ mit den Menschen vor Ort diskutiert werden.

Abendessen und Übernachtung St. Vincent Guest House, Bethlehem.

 

Geschichte und Gegenwart vieler Weltreligionen

 

7. Tag Freitag, 24.10.2014 ca. 30 km

Jerusalem – Yad Vashem – Altstadt – Teilnahme am Shabbat-Gottesdienst

Heute steht der Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem mit dem Holocaust-Museum auf dem Programm. Wir wollen versuchen nachzuvollziehen, wie der jüdische Staat durch die Erfahrung des Holocaust geprägt ist und uns auch der Schuld des eigenen Landes bewusst werden. Danach besuchen wir die Altstadt Jerusalems. Wir mischen uns auf der Via Dolorosa unter die Pilger und gehen weiter ins jüdische Viertel. Am Nachmittag bleibt noch Zeit, im quirligen Basar einzukaufen und das Treiben unzähliger Menschen aller ethnischen und religiösen Herkunft zu beobachten. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Besuch des Shabbat-Gottesdienstes in der Großen Synagoge.

Abendessen und Übernachtung St. Vincent Guest House, Bethlehem

 

8. Tag Samstag, 25.10.2014 ca. 200 km

Qumran – Masada – Totes Meer

Durch die judäische Wüste geht es zum Toten Meer. 1947 fand ein Beduine, der seine entlaufenen Ziegen suchte, in einer Höhle Handschriften, die vor 2000 Jahren verfasst wurden und zum Beispiel Texte aus dem Buch Jesaja enthalten. Wir besichtigen die Anlage von Qumran und fahren weiter in die ehemalige Festung Masada. Sie wurde ca. 30 v Chr. gebaut und galt als uneinnehmbar. Mit der Seilbahn fahren wir hinauf. Später erreichen wir das Tote Meer und gönnen uns die obligatorische Badepause.

Rückfahrt nach Jerusalem und Hotelbezug für die nächsten beiden Nächte.

Abendessen und Übernachtung Eldan Hotel, Jerusalem

 

9. Tag Sonntag, 26.10.2014 ca. 15 km

Jerusalem - Gottesdienst Erlöserkirche

Den heutigen Sonntag beginnen wir mit dem Gottesdienst in der deutschen evangelischen Erlöserkirche in Jerusalem. Danach starten wir unseren Rundgang am Zionsberg und sehen das Grab von König David und den Abendmahlsaal. Die Klagemauer, heiligster Ort des Judentums, und der Tempelberg mit Al-Aksa-Moschee und Felsendom liegen nur wenige Schritte voneinander entfernt. Der Ölberg hat in den Traditionen des Judentums, des Christentums und des Islam eine herausragende Stellung. Von ihm genießen wir den Blick auf die goldenen und silbernen Kuppeln der Altstadt. Auf den Spuren Jesu geht es hinunter zum Garten Gethsemane, zur Kirche aller Nationen und zum Mariengrab. Im Anschluss daran haben wir Zeit für individuelle Entdeckungen.

Abendessen und Übernachtung Eldan Hotel, Jerusalem

 

10. Tag Montag, 27.10.2014 ca. 50 km

Tel Aviv – Heimreise

Unsere Reise geht zu Ende. Wir haben am Vormittag noch ein wenig freie Zeit, um die letzten Eindrücke in Jerusalem zu sammeln und fahren dann nach Tel Aviv. Dort locken ein Bummel durch die Altstadt des arabischen Stadtteils Jaffa und ein kleines Bad im Mittelmeer.

Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

  

Eingeschlossenen Reiseleistungen

  • Bustransfer Westerwald – Flughafen – Westerwald
  • Geistliche Reisebegleitung durch Wolfgang Weik
  • Informationsabend und Informationsmaterial
  • Hin- und Rückflug mit Lufthansa, Frankfurt
  • Alle Steuern und Gebühren (Stand Januar 2014)
  • Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Tel Aviv
  • Alle Transfers und Besichtigungen in einem landestypischen, klimatisierten Reisebus
  • 9 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels wie angegeben inklusive Frühstück
  • 9 Abendessen
  • Alle Eintritte laut Programm, Bootsfahrt See Genezareth, Banjas, Tel Dan, Masada, Qumran, Belvoir, Akko

 

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Trinkgelder
  • Getränke
  • Mittagessen

 

Ihr Reisepreis: 1865€

pro Person im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag 360,- Euro

Programmverlauf vorbehaltlich Änderungen. Es gelten die Reisebedingungen von Mosaik Reisen, die Sie mit Ihrer Reiseanmeldung erhalten.

Mindestteilnehmerzahl: 20

Fotos: Dorothee Krüger-Sandmann, Kerstin Knop

 

Nähere Informationen und Anmeldung zur Reise erhalten Sie gerne bei:

Mosaik Reisen Beate Neitzert

In der Butterwiese 12 · 56317 Urbach

Telefon 0 26 84 - 9 77 42 42

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